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Dr. Ulrike Müller
Heckmann, Kunsthistorikerin - 19.08.2001
Dr. Ulrike Müller
Heckmann, Kunsthistorikerin - 1994
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Peter Roselieb arbeitet in unterschiedlichen Techniken.
Die anfangs bevorzugte Arbeitsweise war die Gestaltung von subtilen
Nitrofrottagen, d.h. teilweise naturalistische Darstellungen, verfremdet
durch eine spezielle Wischtechnik.
Der Aussagewunsch umfasst eine leicht surrealistische Deutung. Es
werden nur pastellartige Farben verwendet.
In der zweiten Arbeitsperiode folgen nuancenreiche, teils filigrane
Experimente mit geometrischen Elementen. Es sind statisch-dynamische
abstrakte Kompositionen.
Als solide Grundlage dienen zartfarbige, wie Radierungen wirkende
Nitrodrucke. Darüber werden geometrisch angelegte Einarbeitungen
mit Kohlestift, Ölkreiden, Bleistift, Tintenstift angelegt.
Gelegentlich entstehen in zeitlichen Abweichungen
kleine abstrakte Zeichnungen und aquarellierte Kompositionen. Alle
Arbeiten werden in kleineren Formaten gehalten. Sie entwickeln ihren
eigenen Reiz durch die erzielte Tranzparenz und Aufhebung der Wirklichkeit.
Seit 1992 wird von Peter Roselieb die Drucktechnik
der Monotypie angewendet teils mit eingefügten Collageelementen.
Hauptidee bei den neuen Arbeiten ist, beim ersten Druck als Basismalgrund
einen Bewegungsablauf in der Grundierung darzustellen. Danach folgen
weitere Druckprozesse mit oder ohne Einarbeitungen farbiger oder
schwarz – weißer Formen.
Das Ziel ist immer eine in Statik und Harmonie ausbalancierte gute
Bildkomposition zu erschaffen.
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